Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Christi Himmelfahrt ist 39 Tage nach Ostern und wird auch der 40. Ostertag genannt. Es ist der Tag, an dem man im Christentum der Rückkehr von Jesu Christi in den Himmel gedenkt. Am Ostersonntag ist Christus von den Toten auferstanden und an Himmelfahrt kehrte er zurück ins Himmelreich.

Pfingsten ist 49 Tage nach Ostern und wird wiederum der 50. Ostertag genannt. Christus versprach seinen Jüngern, sie auch nach seinem Tode nicht allein zu lassen. An Pfingsten schickte er ihnen den Geist Gottes, um sie weiter zu begleiten, sodass sie die Kraft haben sollen, die Evangelien in die Welt zu tragen. Als Ritual für die Himmelfahrt des Heiligen Geistes lässt man Tauben aufsteigen. Die Taube gilt als Symbol für die himmlische Inspiration, Reinheit, Frieden und die Seele.

An Pfingsten feiern wir auch die aus dem Alt-Europäischen entstandenen Maifeste und Frühlingsriten. Diese Feste werden aus Dank an die Fruchtbarkeit und Wachstumskraft gefeiert. In der Hoffnung auf eine herausragende Ernte werden Maibäume und Pfingstbäume aufgestellt. Der Maibaum ist ein Baumstamm, der in der Dorfmitte aufgestellt und mit Bändern und Wimpeln verziert wird. Als Krone trägt er einen Pfingstkranz. Fürher wurden Opfer gebracht, um den Maibaum getanzt, gesungen und getrunken.

Traditionell ist Pfingsten die Zeit, einen Partner zu finden. In diesem Falle ist ein Maibaum vor dem Haus ein Hinweis auf eine heiratsfähige Pfingstbraut oder einen Pfingstbräutigam. In einigen Dörfern wurde das hübscheste Mädchen ausgewählt und mit Blumen und Grün verziert. So durfte sie den goßen Pfingstumzug anführen, umringt von all ihren Verehrern.

Diese Traditionen machen Pfingsten in ihrer Gesamtheit zum einem Fest voller Farben, Licht und Fröhlichkeit.

Himmelfahrt und Pfingsten volgen auf das Osterfest. Es wird nun beinahe Sommer, die Zeit in der wir das Johannifest feiern.

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